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AUSGABE 2/2021
Partner:Riccardo Seiler
Foto:Maik Kern


„Verantwortung für das, was man tut“

Riccardo Seiler übernahm 2018 die Agip Service-Station in Fürth. Nach einem persönlichen Schicksalsschlag entschied er sich zum Neuanfang an einer der kleinsten Stationen im Netz – und hat den Schritt seither nicht bereut.

Herr Seiler, Sie haben vor drei Jahren die Station in Fürth übernommen. Wie kam es dazu?
Eigentlich hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich einmal eine Tankstelle übernehme. Ich war Berufssoldat, als ich wegen Verletzungen, die ich mir bei einem schweren Autounfall zugezogen hatte, in die Frührente entlassen werden sollte. Ich wollte aber unbedingt wieder arbeiten und habe meinen Schwiegervater unterstützt, der seit mehr als 20 Jahren die Agip Service-Station in Herpersdorf führt. Er hat mich ermutigt, mich für die Station in Fürth zu bewerben

Und Sie haben sich getraut …
Ja, ich habe eine langfristige Perspektive gesehen und sowohl durch meine Familie als auch von Eni-Seite sehr viel Zuspruch bekommen. Das alles hat sich auch bestätigt: Der Umgang mit dem Area Manager und den Ansprechpartnern generell ist sehr familiär und man kann über alles reden. Wer mit Engagement bei der Sache ist, wird auch sehr unterstützt.

Was ist denn das Schöne an Ihrer Arbeit?
Ich genieße es, mir die Zeit selbst einteilen zu können und mich selbst zu strukturieren. Die Tankstelle ist für mich auch der perfekte Arbeitsplatz. Ich mag den Umgang mit den Kunden und als gelernter Kfz-Mechatroniker kann ich auch häufig weiterhelfen, wenn es Probleme mit dem Wagen gibt. Außerdem freue ich mich über das positive Feedback für meine Arbeit: Die Station ist zwar eine der kleinsten im Netz, aber mir wurde schon häufig gesagt, wie positiv sie sich mit der Übernahme entwickelt hat.

Welche Tipps haben Sie für andere Neupartner?
Einen Tipp habe ich in diesem Sinne nicht, jeder muss selbst seinen Rhythmus finden. Ganz wichtig ist, sich klarzumachen, dass man für das, was man tut, die Verantwortung trägt. In meinem Fall musste ich lernen, meine Mitarbeiter zu führen. Das war am Anfang eine Herausforderung, mit der ich aber gewachsen bin. Ich bin nicht der klassische Chef-Typ, aber ich habe gelernt, dass ich während der Arbeit auch nicht zu kumpelig sein darf.

Haben Sie auch Interesse, eine Station zu führen?
Wenden Sie sich an Ihren Area Manager. Er unterstützt Sie auch in Fragen der Finanzierung.