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AUSGABE 2/2020
Partner: Julia Brilz
Foto: Bernhard Huber


„Vor allem Geduld musste ich lernen“

Julia Brilz ist die jüngste Partnerin im Eni-Netz. Nachdem sie als Mitarbeiterin erste Erfahrungen gesammelt hatte, übernahm die heute 24-Jährige 2017 die Station in Viechtach – und kann sich schon jetzt keine andere Position mehr vorstellen.

Frau Brilz, Sie haben mit 21 Jahren die Station in Viechtach übernommen. Wie kam es dazu?
Ich habe nach der Schule eine Ausbildung zur Automobilkauffrau gemacht, parallel dazu aber schon an der Agip Service-Station in Cham gearbeitet – erst auf 450-Euro-Basis und nach der Ausbildung in Vollzeit. An der Tankstelle hat es mir viel besser gefallen als im Autohaus, da dort immer Action war. Mein damaliger Chef Michael Steinhauser hat mich dann gefragt, ob ich nicht mehr Verantwortung übernehmen wolle. Er hatte damals noch die Station in Viechtach und wollte mir die Leitung übertragen. Das habe ich dann gemacht.

War das ein schwerer Schritt?
Ich muss zugeben, dass ich nicht viel Ahnung hatte. Aber ich wurde sehr gründlich eingearbeitet und habe mich schnell zurechtgefunden. Als ich dann Eni-Partnerin wurde, war dieser Schritt nicht so schwer. Zudem war es die perfekte Übernahme, da ich schon alles kannte und auch das Team übernehmen konnte.

Gab es dennoch etwas, das Sie lernen mussten?
Geduld war definitiv eine Sache, die ich lernen musste. Ansonsten genieße ich es aber, dass ich mir als Chefin die Zeit frei einteilen kann: Mal bin ich im Backshop und quatsche mit den Stammkunden, dann ziehe ich mich ins Backoffice zurück und erledige dort die Buchhaltung. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, angestellt zu sein. Viel eher vielleicht noch einmal eine zweite Station zu übernehmen. Das habe ich im April interimsmäßig getestet. Allerdings war das unter erschwerten Bedingungen, da es nur für einen Monat eine Vertretung in Bogen war und dazu noch zu Hochzeiten der ersten Corona-Welle …

Was würden Sie anderen Neupartnern raten?
Ich bin total gerne und eigentlich fast immer an der Station. Trotzdem ist abschalten wichtig! Das funktioniert am besten, wenn man Vertrauenspersonen hat, die einen unterstützen können. Bei mir ist das meine Schwester, die mit an der Station arbeitet und mich auch gelegentlich ertritt. Mein Papa ist mittlerweile auch Hausmeister hier. Außerdem darf man nicht schüchtern sein, aber ich bin sowieso eher der selbstbewusste Typ.

Haben Sie auch Interesse, eine Station zu führen?
Wenden Sie sich an Ihren Area Manager. Er unterstützt Sie auch in Fragen der Finanzierung.