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AUSGABE 1/2020
Partner: Andreas Baga
Foto: Bernhard Huber


„Es kommt auf die Details an!“

Andreas Baga leitet seit Ende 2017 die Agip Service-Station in Rimsting. Alles begann mit einem Nebenjob in der Nachbarschaft. Doch dann gefiel es Baga so gut, dass er nach seiner erfolgreichen Bewerbung selbst die Station übernahm.

Herr Baga, wie kamen Sie nach Rimsting an die Agip Service-Station?
Das war mehr oder weniger Zufall. Ich hatte mich 2014 selbstständig gemacht im Bereich Diebstahlsicherung und wollte mir nebenher noch etwas dazuverdienen. Die Tankstelle liegt 500 Meter von meinem Zuhause entfernt und da habe ich als 450-Euro-Kraft im Backshop begonnen. Das hat prima gepasst, zumal ich gelernter Bäcker bin.

Sie haben dann 2017 einen großen Schritt gemacht – vom Minijobber zum Eni-Partner.
Ich habe mir gar nicht so viele Gedanken gemacht, aber es mir durch die Einblicke zuvor zugetraut. Zudem wurde ich von Eni sehr gut geschult und betreut. Rückblickend war es ein Schritt ins Ungewisse. Denn man muss für viele Fragen und Probleme eine Lösung finden: zum Beispiel wenn sich ein Mitarbeiter krankmeldet und dann noch ein zweiter ausfällt.

Was ist die größte Herausforderung?
Zuverlässige Mitarbeiter zu finden, die auch langfristig an der Station bleiben. Es braucht eine Weile, bis Mitarbeiter wirklich so eingearbeitet sind, dass sie den Antworten geben können. Meiner Erfahrung nach kann man eine Station nicht allein mit Aushilfen stemmen. Ich habe das Glück, dass meine Lebensgefährtin und ihre Kinder mittlerweile an Bord sind.

Wie sieht es mit Freizeit aus?
Ich bin generell nicht so der Freizeit-Typ (lacht). Während der ersten zwei Jahre habe ich mir wenig Auszeit gegönnt. Für mich war wichtig, wirklich alles gemacht zu haben und ein Gespür dafür zu entwickeln, was wichtig ist. Mittlerweile nehme ich mir jedes zweite Wochenende frei und eine Mitarbeiterin vertritt mich.

Ihr Tipp für einen erfolgreichen Betrieb?
Man muss flexibel sein. Und es ist wirklich so, dass man den eigenen Erfolg steigern kann, wenn man auf Kundenwünsche achtet. Es kommt auf die Details an. Um ein Beispiel zu nennen: Mittlerweile kaufen Kunden ihre Brezel lieber bei uns an der Station als beim Bäcker. Der eine will sie etwas knuspriger, der andere etwas heller. Darauf gehen wir ein. 

Haben Sie auch Interesse, eine Station zu führen?
Wenden Sie sich an Ihren Area Manager. Er unterstützt Sie auch in Fragen der Finanzierung.